Slavery and Human Trafficking Statement der Volkswagen Zubehör GmbH

(Geschäftsjahr 2019)

 

Dieses Statement wurde gemäß § 54 des United Kingdom Modern Slavery Act 2015 erstellt. Es stellt insbesondere die implementierten Maßnahmen der Volkswagen Zubehör GmbH zur Vermeidung von Formen moderner Sklaverei und Menschenhandel dar.

 

Präambel

Angesichts der voranschreitenden Globalisierung und der zunehmenden Komplexität unserer Wertschöpfungs- und Lieferkette sind wir uns unserer weltweiten Verantwortung auch hinsichtlich der Wahrung von Menschenrechten bewusst. Diese Verantwortung endet für uns nicht an unseren Werkstoren, sondern geht darüber hinaus. Unser konzernweites Verständnis des Themas „Wirtschaft & Menschenrechte“ legen wir seit dem UN-Weltmenschenrechtstag 2019 (10. Dezember 2019) öffentlich unter diesem Link dar.

 

Organisation und Lieferkette

Die Volkswagen Zubehör GmbH ist eine 100%-Tochterfirma der Volkswagen AG und gehört somit vollständig dem Volkswagen Konzerns an. Im Wesentlichen entwickelt und vertreibt die Volkswagen Zubehör GmbH fahrzeugbezogenes Zubehör und Lifestyleprodukte für Fahrzeuge der Marke Volkswagen. . Ausführliche Angaben kann der Aufstellung des Anteilsbesitzes des Volkswagen Konzerns gemäß §§ 285 und 313 HGB entnommen werden, die hier abrufbar und Bestandteil des Jahresabschlusses ist.

Die globale Beschaffungsorganisation des Volkswagen Konzerns, mit der die Volkswagen Zubehör GmbH sehr eng zusammenarbeitet bzw. ein Teil davon ist, stellt mit ihrer Präsenz in den wichtigen Märkten sicher, dass sowohl Produktionsmaterial, Sachinvestitionen als auch Dienstleistungen weltweit in der geforderten Qualität und zu bestmöglichen Konditionen beschafft werden. Wettbewerbsvorteile der verschiedenen Beschaffungsmärkte werden durch die Vernetzung der Beschaffungsorganisationen der Marken konzernweit genutzt.

Die weltweite Einhaltung von Nachhaltigkeitsstandards unter anderem in den Bereichen Menschenrechte, Arbeits- und Gesundheitsschutz, Umweltschutz und Korruptionsbekämpfung ist für uns Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Geschäftstätigkeit mit unseren Lieferanten. Nur gemeinsam mit unseren Geschäftspartnern ist es möglich, die Einhaltung von Nachhaltigkeitsstandards sicherzustellen und so einen Beitrag zur Umsetzung der Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen zu leisten. Um diese Ziele zu erreichen, haben wir das Konzept „Nachhaltigkeit in den Lieferantenbeziehungen“ bereits vor Jahren implementiert und entwickeln dieses kontinuierlich weiter. Dieses Konzept verankert Nachhaltigkeit in unseren Beschaffungsprozessen und Beschaffungsorganisationen.

 

Interne Maßnahmen

Übergreifend

Die Bekämpfung moderner Sklaverei in unserer gesamten Wertschöpfungs- und Lieferkette ist ein Schwerpunkt unserer Aktivitäten im Themenfeld „Wirtschaft & Menschenrechte“ – was sich z.B. in der aktuellen Schwerpunktsetzung unserer „salient issues „business & human rights““ zeigt. Kinder- und Zwangsarbeit sind für uns als schwere Menschenrechtsverletzungen insbesondere nicht vertretbar. Als Teil des Volkswagen Konzernsund in Zusammenarbeit , haben wir 2019 einen Schwerpunkt in der Zusammenarbeit mit externen Stakeholdern gesetzt. Wir unterstützen den Nationalen Aktionsplan (NAP) „Wirtschaft & Menschenrechte“ der deutschen Bundesregierung. Konkret werden wir uns aktiv am Branchendialog der Automobilindustrie „Wirtschaft & Menschenrechte“ unter der Ägide des deutschen Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) beteiligen. Das Bekämpfen von moderner Sklaverei spielt auch hier eine wichtige Rolle. Der Volkswagen Konzern wurde zudem 2019 als erster Automobilhersteller in die Global Business Initiative (GBI) „Business & Human Rights“ aufgenommen. Dieses Unternehmensnetzwerk dient dem gegenseitigen Austausch und „Peer learning“.

 

Verhaltensgrundsätze des Volkswagen Konzerns

Download: Code_of_Conduct_2017_VW_Konzern_deutsch.pdf

Als Teil des Volkswagen Konzern hat sich die Volkswagen Zubehör GmbH vollumfänglich die Verhaltensgrundsätze des Volkswagen Konzerns implementiert.

Der Volkswagen Konzern hat seine Verhaltensgrundsätze (Code of Conduct) bereits 2017 aktualisiert. Sie wurden – wie bereits berichtet – bis Ende 2017 von allen Marken des Volkswagen Konzerns verpflichtend eingeführt, ebenso in der Volkswagen Zubehör. Damit ist der Inhalt des Code of Conduct in allen Marken und Gesellschaften gleichlautend. Er ist für alle Beschäftigte im Intranet und auch für Dritte im Internet dauerhaft verfügbar und wird kontinuierlich in digitalen und in Printmedien sowie auf unternehmensinternen Veranstaltungen kommuniziert. Die Verhaltensgrundsätze beruhen auf gemeinsamen Werten. Dabei stehen ein ehrliches, integres und regelkonformes Verhalten sowie das Thema „Verantwortung“ im Fokus. Ob am Arbeitsplatz, als Geschäftspartner oder als Mitglied der Gesellschaft – die Verhaltensgrundsätze erleichtern den Beschäftigten den Umgang mit bestehenden Regeln im Unternehmen und bieten ihnen Orientierung, Hilfe und Rat. Auch die Ablehnung von jeglichen Formen moderner Sklaverei und Menschenhandel ist Bestandteil der Verhaltensgrundsätze des Volkswagen Konzerns. Zusätzlich richten wir unser Handeln an den Prinzipien des UN Global Compact, den OECD-Leitsätzen für multinationale Unternehmen und an den Vorgaben der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) aus.

 

Hinweisgebersystem des Volkswagen Konzerns

Link: Hinweisgebersystem

Als Teil des Volkswagen Konzern hat die Volkswagen Zubehör GmbH vollumfänglich das Hinweisgebersystem des Volkswagen Konzerns implementiert.

Das Hinweisgebersystem ist für Hinweise auf Schwere Regelverstöße zuständig. Der Verstoß gegen Menschenrechte ist ein Beispiel für einen Sachverhalt, in dem grundsätzlich ein Schwerer Regelverstoß vorliegt. Informationen zu Regelverstößen können von unseren Beschäftigten wie auch externen Personen über die Hinweiskanäle Telefon, E-Mail, Post, Internet-Tool, mündliche Mitteilung und an Ombudsleute, auf Wunsch auch anonym, übermittelt werden. Die Ombudsleute sind zwei vom Unternehmen mandatierte externe Rechtsanwälte. Seit 2018 können Hinweise auf mögliche Regelverstöße auch über eine 24/7-Telefon-Hotline abgegeben werden. Mitarbeiter, aber auch Geschäftspartner und Kunden haben weltweit die Möglichkeit, an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr Hinweise in allen wichtigen Konzernsprachen zu melden. Im gesamten Prozess gilt strikte Vertraulichkeit und Geheimhaltung. Das Hinweisgebersystem garantiert den höchstmöglichen Schutz für Hinweisgeber und Betroffene. Die Benachteiligung von Hinweisgebern ist ein schwerer Regelverstoß und wird nicht geduldet.

 

Qualifizierung der Mitarbeiter

Durch präventive Maßnahmen wird die Regeleinhaltung in der Volkswagen Zubehör GmbH gefördert und das Compliance-Bewusstsein der Mitarbeiter geschärft. Zielgruppenorientierte Kommunikations- und Schulungsmaßnahmen für Mitarbeiter aller Hierarchieebenen spielen dabei eine zentrale Rolle. In diesem Berichtsjahr konzentrierten sich die konkreten Kommunikations- und Trainingsaktivitäten weiterhin vor allem auf die Themen Code of Conduct und das Hinweisgebersystem.

Im Geschäftsjahr 2019 haben darüber hinaus einzelne dezidierte Qualifizierungsmaßnahmen von Mitarbeitern unterschiedlichen Umfangs zum Thema stattgefunden. Für die Zukunft sind ein Basis-Training konzipiert, das variabel z.B. in breitere Compliance-Schulungen integriert werden kann, als auch ein Intensiv-Training, das eigenständig und umfassend in das Thema einführt. Darüber hinaus ist die Kommunikation zum Thema erhöht worden und z.B. auch eine Kommunikationsstrategie erarbeitet worden.

 

Maßnahmen in der Lieferkette

Download: Nachhaltigkeitsanforderungen an unsere Lieferanten (Code of Conduct für Geschäftspartner)

Wir wollen unserer Verantwortung in unseren Geschäftsbeziehungen auf globaler Ebene gerecht werden. In der Beschaffung verfolgen wir einen dreigliedrigen Ansatz zur Etablierung nachhaltiger Lieferketten mit den Schwerpunkten Menschenrechte und verantwortungsvoller Rohstoffbezug, Dekarbonisierung sowie Korruptionsbekämpfung. Grundvoraussetzung dieser Schritte ist Transparenz über die Lieferbeziehungen, die über die erste Ebene (Tier 1) hinaus gehen:

  • Prevent: Nachhaltigkeitsanforderungen sind als verpflichtender Bestandteil in Verträgen und Lastenheften verankert; Lieferanten werden mit Schulungen und Kommunikationsmaterial qualifiziert und sensibilisiert.
  • Detect: Die Nachhaltigkeitsrisiken in der Lieferkette werden systematisch ermittelt und priorisiert. Nachhaltigkeitsaspekte werden neben dem Preis als Kriterium in Vergabeentscheidungen für neue Lieferanten berücksichtigt (Sustainability Rating). Grundlage dafür sind Selbstauskünfte sowie risikobasierte Vor-Ort-Überprüfungen.
  • React: Auf ermittelte Risiken und Auswirkungen wird systematisch reagiert. Zentrales Ziel ist, Verstöße zu beheben und zu verhindern sowie die Nachhaltigkeitsperformance der Lieferanten aktiv und wirksam zu verbessern.

 

Klare Vorgaben und Sensibilisierung für Lieferanten (Prevent)

Kernelement unseres Lieferantenmanagements sind die „Anforderungen des Volkswagen Konzerns zur Nachhaltigkeit in den Beziehungen zu Geschäftspartnern“ – der Code of Conduct für Geschäftspartner. Dieser wurde 2019 grundlegend aktualisiert. Seitdem gelten diese Anforderungen auch für unsere Vertriebspartner. Dort sind unsere Erwartungen an das Verhalten von Geschäftspartnern in Bezug auf zentrale Sozial-, Compliance-, und Umweltstandards festgehalten. Die Vorgaben basieren unter anderem auf den OECD-Leitsätzen für multinationale Unternehmen, den UN Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte und den einschlägigen Konventionen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO).

Spezifisch zum Thema moderne Sklaverei lautet die ausgeweitete Forderung an Lieferanten:
„Keine Sklaverei und kein Menschenhandel – Geschäftspartner lehnen jegliche wissentliche Nutzung von Zwangs- und Pflichtarbeit sowie jegliche Form von moderner Sklaverei und Menschenhandel ab. Schuldknechtschaft oder unfreiwillige Gefängnisarbeit kommen nicht zum Einsatz. Arbeitsverhältnisse gründen auf Freiwilligkeit und können von Beschäftigten nach eigenem Willen und unter Einhaltung einer angemessenen Frist beendet werden.“

Um die Lieferanten zu sensibilisieren haben wir die Informations- und Qualifizierungsmöglichkeiten 2019 ausgebaut. Dazu gehören die Informationen in der ONE. Konzern Business Plattform, Workshops mit Lieferanten und Trainings mit der Drive Sustainability Initiative. 2020 werden wir diese Maßnahmen fortführen.

 

Systematische Ermittlung der Nachhaltigkeitsrisiken (Detect)

Unser Ziel ist es, jederzeit die Nachhaltigkeitsrisiken in unserer Lieferkette zu kennen und wirksam zu adressieren. Als eine zentrale Maßnahme wurde Mitte 2019 ein Sustainability Rating (S-Rating) eingeführt, das seitdem konzernweit ausgerollt wird. Das S-Rating ist für unsere direkten Lieferanten unmittelbar vergaberelevant: Erfüllt ein Lieferant unsere Anforderungen zur Einhaltung von Nachhaltigkeitsstandards nicht, so ist er in der Regel nicht vergabefähig. Somit besteht ein direkter Anreiz für Lieferanten, ihre Nachhaltigkeitsperformance zu verbessern.

Die Überprüfung im Rahmen des S-Ratings erfolgt über einen mehrstufigen, risikobasierten Prozess. Die Analyse der Nachhaltigkeitsleistung des Unternehmens erfolgt über einen standardisierten Fragebogen / „self-assessment questionnaire“ (SAQ,) der gemeinsam mit anderen europäischen OEMs entwickelt wurde. Die Angaben und Dokumente im SAQ werden von einem Dienstleisterüberprüft und validiert: Wenn ein Lieferant angibt, über Prozesse und Policies zu verfügen, so hat er dies über Dokumente nachzuweisen. Konkret wird dort auch nach einer Policy zu Menschenrechten gefragt, die das Thema „Zwangs- oder Pflichtarbeit und Menschenhandel“ beinhaltet.

Risikobasiert werden nach einer ersten Analyse der Lieferantendaten vertiefte Prüfungen vor Ort durchgeführt. Zeigen die Ergebnisse der Überprüfung starke Mängel in der Umsetzung unserer Nachhaltigkeitsanforderungen auf, so erhält er ein negatives Rating. Damit ist in der Regel keine Vergabe möglich.

 

Verbesserungen gemeinsam erreichen (React)

Um auf ermittelte Risiken in der Lieferkette sowie konkrete Verstöße von Lieferanten reagieren zu können und somit aktiv Verbesserungen herbeizuführen, stehen eine Reihe von Maßnahmen zur Verfügung. Wichtiger Bestandteil des nachhaltigen Lieferkettenmanagements sind in diesem Kontext die sogenannten Ad-hoc-Fälle, also plötzlich auftretende Verdachtsmomente des Verstoßes gegen die Nachhaltigkeitsanforderungen. Der Prozess des Ad-hoc Fallmanagements wurde 2019 überarbeitet und systematisiert.

 

Besondere Sorgfaltspflicht für Menschenrechte

Im Rahmen unseres nachhaltigen Lieferantenmanagements engagieren wir uns besonders für den Schutz derjenigen Gruppen, die entlang unserer Lieferkette einem hohen Risiko potenzieller negativer Auswirkungen auf die Menschenrechte ausgesetzt sind. In diesem Kontext orientieren wir uns an der Umsetzung von Prozessen menschenrechtlicher Sorgfalt, wie sie in den UN Leitprinzipien für Wirtschaft & Menschenrechte sowie den OECD Leitsätzen für multinationale Unternehmen gefordert sind. Den Anforderungen eines risikobasierten Ansatzes folgend konzentrieren wir unsere Maßnahmen auf die Lieferketten, die unseren Analysen nach mit besonders hohen Risiken für negative Auswirkungen einhergehen.

 

Engagement in internationalen Initiativen

In unserem Engagement suchen wir, über den Volkswagen Konzern, die enge Kooperation mit internationalen Organisationen. So setzen wir im Lieferantenmanagement auf die Umsetzung der OECD Leitlinie für verantwortungsvollen Rohstoffbezug und die standardisierten Reporting-Vorlagen der Responsible Minerals Initiative (RMI). Als Mitglied der Global Battery Alliance (GBA) wollen wir Maßnahmen in Richtung einer sozial verantwortlichen, ökologisch nachhaltigen und innovativen Batterie-Wertschöpfungskette katalysieren und beschleunigen.

 

Trainings für Mitarbeiter und Partner

Die systematische Fort- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter und Lieferanten ist ein zentraler Baustein unserer Strategie und essentiell für die Verbesserung der Nachhaltigkeit in der Lieferkette. Für alle Mitarbeiter der Beschaffung ist dieses Thema fester Bestandteil des Kompetenzprofils.

Neben dem E-Learning führen wir mit unseren Lieferanten über den Volkswagen Konzern themenspezifische Nachhaltigkeitstrainings und -workshops an ausgewählten Standorten durch. Darüber hinaus arbeiten wir auch mit Brancheninitiativen und in Kooperation mit anderen Unternehmen daran, unsere Lieferanten zu einem besseren Nachhaltigkeitsmanagement zu befähigen.

 

Download: Slavery and Human Trafficking Statement 2019.pdf

 

Volkswagen Zubehör GmbH
Dreieich, Juni 2020

“Slavery and Human Trafficking Statement” by Volkswagen Zubehör GmbH

(Fiscal year 2019)

 

This statement has been prepared pursuant to section 54 of the United Kingdom Modern Slavery Act 2015. In particular, it details the measures implemented throughout the Volkswagen Zubehör GmbH to prevent forms of modern slavery and human trafficking.

 

Preamble

In view of the advancing globalisation and the increased complexity of our value creation and supply chain, we recognise our global responsibility which includes the protection of human rights. For us, this responsibility does not end at our factory gates, but goes beyond them. Our Volkswagen group wide understanding of the topic “Business & Human Rights” has been published under this link since the United Nations’ International Human Rights Day 2019 (10 December 2019).

 

Organisation and supply chain

Volkswagen Zubehör GmbH is a 100% subsidiary of Volkswagen AG and therefore fully part of the Volkswagen Group. It primarily Volkswagen Zubehör GmbH develops and distributes vehicle-related accessories and lifestyle-products for vehicles of the brand Volkswagen. Detailed information can be found in the list of shareholdings Volkswagen Group pursuant to sections 285 and 313 of the German Commercial Code (HGB), which can be accessed here and is part of the annual financial statements.

With its presence in key markets, the Volkswagen Group's global procurement organisation, with which Volkswagen Zubehör GmbH works very tightly together respectively a part of it is, ensures that production materials, investments in property, plant and equipment, investment property and intangible assets, excluding capitalised development costs as well as services are procured worldwide in the required quality and at the best possible terms. The competitive advantages of the various procurement markets are exploited throughout the Group as a result of the brands' networking of the various procurement organisations.

For us, global compliance with sustainability standards in areas such as human rights, occupational health and safety, environmental protection and combating corruption is a basic prerequisite for successful business with our suppliers. Only together with our business partners is it possible to ensure compliance with sustainability standards and contribute to the implementation of the United Nations Sustainable Development Goals (SDGs). To achieve these goals, we implemented already years ago the "Sustainability in Supplier Relations" concept and continue to develop it further. This concept anchors sustainability in our procurement processes and procurement organisations.

 

Internal measures

General

Combating modern slavery along our entire value creation and supply chain is one of the focal points of our activities in the area of “Business & Human Rights” – which is embodied, for instance, in the current prioritisation of our “salient issues “business & human rights””. For us, child labour and forced labour are serious violations of human rights and are therefore in particular prohibited. As part of the Volkswagen Group and in cooperation, we have prioritised a focal area in the collaboration with external stakeholders. We support the German Federal government’s National Action Plan (NAP) “Business & Human Rights”. Specifically, we will actively participate in the automotive industry’s sector dialogue “Business & Human Rights” under the aegis of the German Federal Ministry of Labour and Social Affairs (BMAS). Combating modern slavery also plays an important role here. In addition, the Volkswagen Group was the first automotive manufacturer to be included in the Global Business Initiative (GBI) “Business & Human Rights” in 2019. The purpose of this corporate network is to discuss issues and participate in peer learning.

 

Volkswagen Group Code of Conduct

Download: coc_vw_konzern_en_2020_05_13.pdf

As part of the Volkswagen Group, Volkswagen Zubehör GmbH has fully implemented the Volkswagen Group's Code of Conduct.

The Volkswagen Group updated its Code of Conduct in 2017. As already reported, it was launched and became mandatory for all the brands of the Volkswagen Group by the end of 2017, as well as in the Volkswagen Accessories. The content of the Code of Conduct is thus identical for all the brands and companies. It is readily available to all employees on the Intranet and also to third parties on the Internet and is continuously communicated in digital and print media as well as at internal company events. The Code of Conduct is based on shared values, with a focus on honesty, integrity, compliance and ethical behaviour as well as the subject of “responsibility”. Regardless of whether at the workplace, as a business associate or as a member of society - the Code of Conduct makes it easier for employees to deal with existing company rules and offers them orientation, help and advice. The rejection of all forms of modern slavery and human trafficking is also an integral part of the Volkswagen Group Code of Conduct. In addition, we base our actions on the principles of the UN Global Compact, the OECD Guidelines for Multinational Enterprises and the requirements of the International Labour Organization (ILO).

 

Volkswagen Group Whistleblower System

Link: Whistleblower System

As part of the Volkswagen Group, Volkswagen Zubehör GmbH has fully implemented the Volkswagen Group Whistleblower System.

The Whistleblower System is used to report serious rule violations. The violation of human rights is an example of an issue that involves a serious regulatory violation. Our employees and external persons can report regulatory violations via the notification channels of telephone, e-mail, mail and Internet tool, verbal notification and to ombudsmen, also anonymously, on request. The ombudsmen are two external lawyers mandated by the company. Information regarding potential regulatory violations can also be provided via a 24/7 telephone hotline which has been in operation since 2018. Employees and business partners as well as customers throughout the world have the opportunity of reporting information in all the major Group languages 365 days a year, 24 hours a day. Strict confidentiality and secrecy are maintained throughout the entire process. The Whistleblower System guarantees the highest possible protection for whistleblowers and affected persons. Discrimination against whistleblowers is a serious regulatory violation and will not be tolerated.

 

Qualification of employees

Preventive measures promote compliance at Volkswagen Zubehör GmbH and raise compliance awareness among employees. Target group-oriented communication and training measures for employees at all hierarchical levels play a key role in this. In this year under review, specific communication and training activities continued to focus primarily on the Code of Conduct and the Whistleblower System.

In fiscal year 2019, individual, dedicated training measures of varying scope took place for employees on this topic. For the future, a basic training course has been designed, which will be able to be variously integrated in wider compliance training courses. A comprehensive, stand-alone intensive training course that introduces the topic is also planned Furthermore, communication on this topic has been increased with, for instance, a communication strategy having been developed.

 

Measures in the supply chain

Download: Sustainability requirements of our suppliers (Code of Conduct for business partners)

We aim to meet our responsibility in our business relationships at the global level. We follow a three-pronged approach in Procurement to establish sustainable supply chains with a key focus on human rights and responsible sourcing of raw materials, decarbonisation and combating corruption. The basic prerequisites of these steps is transparency via supplier relationships that go beyond the first level (Tier 1):

  • Prevent: sustainability requirements are anchored in contracts and specifications as a mandatory component. Suppliers are qualified and made aware of issues by means of training courses and communication materials.
  • Detect: sustainability risks in the supply chain are systematically determined and prioritised. Besides the price, sustainability aspects are taken into account as a criterion in contract award decisions for new suppliers (Sustainability Rating). This is based on self disclosures and risk-based checks on site.
  • React: a systematic response is initiated for risks and effects determined. The primary objective is to remedy and prevent violations as well as actively and effectively improve suppliers’ sustainability performance.

 

Clear specifications and awareness-raising for suppliers (Prevent)

The “Requirements of the Volkswagen Group for Sustainability in Relationships with Business Partners” – the code of conduct for business partners – is a key part of our supplier management system. This was thoroughly updated in 2019. Since then, these requirements also apply to our distribution partners. Our expectations as regards our business partners’ conduct with respect to core social, compliance and environmental standards are set out there. The requirements are, among other things, based on the OECD Guidelines for Multinational Enterprises, the UN Guiding Principles on Business and Human Rights and the relevant conventions of the International Labour Organization (ILO).

The expanded requirements for suppliers specific to the topic of modern slavery are as follows:

“No slavery and no human trafficking – business partners reject all deliberate use of forced or compulsory labour as well as all forms of modern slavery and human trafficking. There is no use of debt-servitude or non-voluntary prison labour. Employment relationships are voluntary and employees can give notice of their own volition in observance of a reasonable notice period.”

In order to raise awareness among suppliers, we expanded the information and qualification opportunities in 2019. This includes the information on the ONE. Group business platform, workshops with suppliers and training courses with the Drive Sustainability Initiative. We will continue these measures in 2020.

 

Systematic determination of sustainability risks (Detect)

Our objective is to be aware of and effectively address the sustainability risks in our supply chain at all times. As a core measure, a Sustainability Rating (S-Rating) was introduced in mid-2019 and has been rolled out throughout the Group since then. The S-Rating has immediate relevance for our direct suppliers: if a supplier does not meet our requirements regarding compliance with sustainability standards, they will generally not be awarded a contract. This is a direct incentive for suppliers to improve their sustainability performance.

The checks forming part of the S-Rating are carried out with the help of a multi-stage, risk-based process. A standardised questionnaire / self-assessment questionnaire (SAQ), developed jointly with other European OEMs, is used to analyse a company’s sustainability performance. The information and documents in the SAQ are checked and validated by a service provider: if a supplier states that they have specific processes and policies in place, they must prove this with documents. Specifically, a question is asked regarding a human rights policy which includes the topic of “Forced or compulsory labour and human trafficking”.

Using a risk-based approach, further checks are carried out on site after an initial analysis of the supplier’s details. If the results of the check show severe deficits in the implementation of our sustainability requirements, the supplier will receive a negative rating. This means that no contract can generally be awarded.

 

Achieving improvements together (React)

A range of measures are available in order to react to risks determined in the supply chain and specific violations by suppliers as well as to actively effect improvements. An important component of sustainable supply chain management in this context are the so-called ad-hoc cases, meaning suspected violations of the sustainability requirements arising suddenly. The process of ad-hoc case management was revised and systematised in 2019.

 

Special due diligence for human rights

As part of our sustainable supplier management, we are in particular committed to the protection of those groups along our supply chains that face a high risk of potential negative effects on human rights. In this context, when implementing processes, our actions are informed by our due diligence to uphold human rights as required pursuant to the UN Guiding Principles on Business and Human Rights and the OECD Guidelines for Multinational Enterprises. In accordance with the requirements of a risk-based approach, we focus our measures on supply chains in which, according to our analyses, particularly high risks for negative effects are inherent.

 

Commitment to international initiatives

In our commitments, we seek, via the Volkswagen Group, close cooperation with international organisations. In our supplier management, we therefore implement the OECD guidelines for the responsible procurement of raw materials and the standardised reporting templates issued by the Responsible Minerals Initiative (RMI). As a member of the Global Battery Alliance (GBA), our aim is to act as a catalyst and accelerate measures towards a socially responsible, ecologically sustainable and innovative battery value chain.

 

Training for employees and partners

The systematic further education and training of our employees and suppliers is a core building block of our strategy and essential for improving sustainability in the supply chain. This topic is a firm component of the competence profile for all employees in Procurement.

In addition to e-learning, we conduct through Volkswagen Group subject-specific sustainability training courses and workshops with our suppliers at selected locations. In addition, we also work with industry initiatives and in cooperation with other companies to promote better sustainability management at our suppliers.

 

Download: Slavery and Human Trafficking Statement 2019.pdf

 

Volkswagen Zubehör GmbH
Dreieich, June 2020